30 Jahre Mauerfall

Am 9.November vor 30 Jahren fiel die „Berliner Mauer“ und mit ihr die innerdeutsche Grenze. Viele Menschen erinnern sich noch sehr genau, wo sie jene Stunden verbrachten als sich die Nachricht der Öffnung der Grenze verbreitete. Ich nahm mit etlichen Studienkollegen auf dem Erfurter Domplatz an einer Demonstration teil. Am nächsten Tag schon war ich in Berlin am Übergang Bornholmer Straße. Unvergessliche Momente!

Ich bin froh, diese Zeit zweier gesellschaftlicher Systeme mit allen Umbrüchen im Priesterseminar erlebt zu haben und bis zum heutigen Tag dankbar über die deutsche Einheit, von der wir auch als Kirche sehr profitierten. Wenn heute wieder einige mit „nostalgischem Blick“ zurückschauen, kann ich nur sagen, dass ich nichts, aber auch wirklich gar nichts aus der alten DDR wiederhaben möchte. Diese Zeit der Unfreiheit, Bevormundung und Kontrollsucht durch eine kommunistische Diktatur wünsche ich nicht zurück. Wenn es bei aller Freude über die Freiheit auch „Grautöne“ in unseren Erfahrungen danach gab und gibt, möchte ich dennoch immer wieder mit großer Dankbarkeit zurück- und auch nach vorn schauen. Unsere Freiheit ist nicht hoch genug zu schätzen.

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Liebe Gemeindemitglieder, am Sonntag, 5.1.20 feiern wir mit den Nachbargemeinden St. Josef und St. Antonius den Start der neuen Pfarrei „St. Josef Treptow-Köpenick“ in einem Gottesdienst mit Erzbischof Koch um 18.00 in St. Josef und mit anschließendem Empfang im historischen Saal des Köpenicker Rathauses. Dazu schon jetzt eine herzliche Einladung an Sie alle, verbunden mit den besten Wünschen für ein gutes Miteinander in der neuen Pfarrei.

Im Namen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Pastoralteam

Mathias Laminski, Pfr.